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BreithurstOrtsgeschichte von Breithurst![]() Breitenhurst oder "zur breiten Hurst" soll der Weiler im 14. Jahrhundert. geheißen haben (Hurst = Gebüsch). Es gibt eine Reihe von Nachweisen (Gültbriefe, Schuldverschreibungen u.ä. - GLA) vor allem aus dem 15. Jahrhundert, die die Zugehörigkeit zur Windeckischen Herrschaft dokumentieren. Markgrafschaft Baden1554 verkaufte Jacob von Windeck Eigenleute aus Breithurst an das Kloster Schwarzach. Durch den Ortenauer Herrschaftsvertrag (1530) kam es zur Markgrafschaft Baden. Ein Grenzstein aus dem Jahre 1779, der bis zum Ausbau der Straße von Ottersweier nach Unzhurst auf Höhe der jetzigen Brücke stand, zeigt auf der einen Seite das Wappen der Markgrafschaft Baden und auf der anderen den stilisierten Doppeladler mit der Überschrift "O-Reich" (Österreich). An dieser Stelle war die Grenze zur vorderösterreichischen Landvogtei Ortenau. Als Gemeinwesen, das sich aus der Organisation der Markgenossenschaft der "Sasbacher Mark" entwickelte, wurde Breithurst unselbständiger Bestandteil von Unzhurst und durch einen "Stabhalter" geführt. Dieser Begriff - ursprünglich dem Vertreter des Vorstehers der Markgenossenschaft (Landesherr) zustehend - wurde durch die späteren Gemeindeordnungen den Vorstehern abgesonderer Gemarkungen zugewiesen. Die Ortsvorsteher der Gemeinden führten die Bezeichnung "Schultheiß" oder "Vogt". Kirchlich gehörte Breithurst zur Mutterpfarrei Ottersweier. Mit Urkunde vom 29.4.1783 wurde der Ortsteil gegen eine jährliche Leistung von 30 Gulden von Ottersweier getrennt und der Pfarrei Unzhurst zugeteilt. ![]() KontaktGemeinde Ottersweier Kontakt Verwaltungsstelle Unzhurst Geschichtliches
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