Auch bei unserem 2. KI-Vortrag am 13.10.2026 hatten wir, wie schon beim 1. KI-Vortrag vor einem Jahr, eine dreiteilige Veranstaltung: Es gab nicht „nur“ einen klassischen Vortrag, sondern als zweiten Baustein eine Fragerunde im Plenum. Anschließend konnten Interessierte an verschiedenen Marktplätzen weiterführende und ganz individuelle Fragen mit den Experten vertiefen.
In diesem Jahr war neu, dass Fragen bereits während des Vortrags gestellt werden konnten: Über einen einfachen QR-Code auf der Leinwand brachten die Teilnehmer unkompliziert per Smartphone ihre Fragen ein. Von dieser Möglichkeit wurde rege Gebrauch gemacht.
Ebenfalls neu war, dass wir 2 Referenten hatten, die sich den Vortrag geteilt haben: Dr. Lena Wagner und Achim Serrer, beide von der Firma Bosch. Als weiterer Experte stand Mathias Fischer (Geschäftsführer der Firma KItelligence GmbH in Bühl) zur Verfügung.
Rund 160 Personen hatten sich zu dieser Veranstaltung im großen Saal des Gemeindezentrums eingefunden – und sie haben ihr Kommen nicht bereut.
Nach der Begrüßung erläuterte der Sprecher von 60plus, Joachim Leibbrand, den Ablauf des Abends und führte mit einigen einleitenden Gedanken in das Thema ein: Sowohl aktuelle und mögliche weitere Einsatzfelder von KI wurden erwähnt als auch mögliche Risiken, die bei einem unregulierten Einsatz von KI entstehen können bzw. bereits entstanden sind.
In dem Vortrag wurden zunächst noch einmal einige grundlegende KI-Mechanismen erläutert. Danach wurden einige eindrucksvolle Beispiele gezeigt, wo KI in der Praxis bereits eingesetzt wird. Abgerundet wurde der Vortrag an diversen Stellen durch die Fragen aus dem Publikum.
Nicht zu kurz kamen auch die Risiken und Nebenwirkungen im Kontext des vermehrten KI-Einsatzes. Ein Ausblick auf mögliche weitere Entwicklungen in den nächsten Jahren schloss den Vortrag ab.
Diese Impulse führten zu einer lebhaften Diskussion. Viele Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, ihre – teils auch kritischen – Fragen einzubringen. Ob im großen Plenum oder an den thematischen Marktplätzen: Es wurde engagiert nachgedacht, hinterfragt und diskutiert.
Als Fazit kann man festhalten: Die Besucherinnen und Besucher gingen mit vielen neuen Eindrücken und Denkanstößen nach Hause. Künstliche Intelligenz ist längst Teil unseres Alltags, mitunter ohne dass wir es bemerken. Sie wird unser Leben in den kommenden Jahren weiter verändern – in manchen Bereichen sanft, in einigen anderen vermutlich disruptiv. Umso wichtiger ist es, sich damit aktiv und und kritisch zu beschäftigen.