In einem praxisnahen Vortrag erläuterte Georg Fuss Schritt für Schritt, wie das Parken per Smartphone in der Region funktioniert – darunter mit der App Parkster (u. a. in Bühl und Achern) sowie EasyPark (in Baden-Baden).
Anhand konkreter Alltagsbeispiele zeigte Georg Fuss die wesentlichen Vorteile auf:
- Kein Kleingeld erforderlich, kein Parkticket ausdrucken.
- Minutengenaue Abrechnung: Die Parkzeit lässt sich von unterwegs per Smartphone flexibel verlängern oder bei früherer Rückkehr vorzeitig stoppen.
- Einfache Bedienung: App öffnen, Standort/Zonencode wählen und Parkvorgang starten.
- Die Abrechnung erfolgt einmal monatlich. Der Rechnungsbetrag kann durch Überweisung oder Belastung einer im Kundenkonto hinterlegten Kreditkarte beglichen werden.
Wichtiger Hinweis: Bei der Option „Express-Parken“ (Parken ohne Registrierung) muss an der Parksäule ein QR-Code gescannt werden, um den Parkvorgang zu starten. Dabei fallen zusätzliche Servicegebühren an, die Bezahlung kann in diesem Falle unmittelbar mit Apple Pay, Google Pay oder Paypal erfolgen. Beim Scannen des QR-Codes besteht jedoch die Gefahr, Opfer von sogenanntem Quishing (betrügerischen QR-Codes) zu werden. Aus diesem Grunde sollten vorzugsweise die in den APP-Stores verfügbaren offiziellen APPs genutzt werden.
Die Kontrolle durch das Ordnungsamt erfolgt durch Überprüfung des Kennzeichens mittels mobiler Kontrollgeräte (Smartphones oder handheld Scanner). Das Hinterlegen eines Parktickets oder sonstigen Hinweises hinter der Windschutzscheibe entfällt.
Fazit: Digitales Parken spart Zeit, Geld und Nerven – ein unkomplizierter Begleiter für den Alltag.