Gemeinde Ottersweier

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Aktuelles aus dem Rathaus

Siegerehrung Stadtradeln 2026: Ottersweier radelt für Klima und Gesundheit!

„Ottersweier kann Klimaschutz“. Dass dieser Slogan der Gemeinde nicht nur ein gefälliges Motto ist, sondern ernst genommen wird, zeigt sich an einer Vielzahl von kommunalen Klimaschutz-Projekten.

Ein kleiner Baustein ist auch die Teilnahme an der bundesweiten Aktion „Stadtradeln“.

175 Radfahrer sind dieses Jahr für Ottersweierer Teams gestartet und haben dabei rund sieben Tonnen CO2 eingespart. Um diese Leistung zu würdigen und die fleißigsten Radfahrerinnen und Radfahrer zu ehren, lud Bürgermeister Jürgen Pfetzer (CDU) im Nachgang zur Aktionswoche zu einem Ehrungsabend ein.

„Beim Stadtradeln geht es nicht nur um Klima- und Umweltschutz“, sagte Jürgen Pfetzer bei der Begrüßung. „Radfahren hält uns auch fit und gesund und macht Spaß. Weniger Autos bedeuten weniger Lärm, weniger Stau und eine bessere Luftqualität in unserer Gemeinde. Kurzum – mehr Lebensqualität für alle.“

Die Regeln für die Teilnahme sind denkbar einfach. 21 Tage lang gilt es, so viele Alltagsstrecken wie möglich zu radeln und zu notieren. Besonders viel Spaß bringt das im Team. „Ob Familie, Firma, Schule, Kindergarten, Verein oder ein offenes Team, jeder ist eingeladen, mitzumachen“, sagte Pfetzer.

In Ottersweier haben dieses Jahr 17 Teams teilgenommen, die gemeinsam 42.809 Kilometer zurückgelegt haben. Mit diesem Ergebnis belegt die Lindengemeinde im Landkreis Rastatt den zweiten Platz hinter Iffezheim. In Baden-Württemberg gelingt Platz 91 von 556 Gemeinden und bundesweit Platz 207 von 1.401 Gemeinden unter 10.000 Einwohnern.

Bürgermeister Pfetzer ehrte zunächst die radaktivsten Teams, die die meisten Kilometer gefahren sind. Die Goldmedaille mitsamt Gutschein für eine Buchhandlung ging an das Kinderhaus Maria Montessori. Eltern und Erzieherteam sind zusammen 7.500 Kilometer geradelt. Die Firma Braun Sondermaschinen belegte mit 4.076 Kilometern Platz zwei und die Unzhurster Mittwochsradler mit rund 3.500 Kilometern Platz drei.

In der Kategorie mit den meisten Kilometern pro Kopf belegte der DRK-Ortsverein mit 572 Kilometern Platz eins, die Mittwochsradler schafften 498 Kilometer pro Kopf, das Klinikum Mittelbaden „Hub“ erhielt mit 417 Kilometern die Bronzemedaille. „Wir konnten die Zahl der Radler verdoppeln. Wir waren zu sechst inklusive unserer Verwaltungsleiterin“, freute sich Christa Braunstein über die gute Platzierung.

Sie selbst erreichte auch in der Einzelbewertung Bronze, nachdem sie 1.203 Kilometer für das Hub-Team gefahren war. Platz eins in der Einzelbewertung erreichte erneut Marcus Neutag, der in den drei Wochen 1.674 Kilometer für das Kinderhaus Maria Montessori gefahren ist. Auf Platz zwei folgt Hans Joachim Leibbrand mit 1.245 Kilometer. Er war für den DRK-Ortsverein gestartet.

Auch eine Schulklasse hatte sich an der Aktion beteiligt. Die Klasse 9a der Maria-Victoria-Schule ist über 700 Kilometer geradelt und erhielt als Anerkennung einhundert Euro für die Klassenkasse.

Amtsleiter Daniel Stöß und Bürgermeister Jürgen Pfetzer (erster und zweiter von links, hintere Reihe) ehren die fleißigsten Stadtradlerinnen und Stadtradler. Von links: Christa Braunstein (Hub), Ronja Bauer (Klasse 9a), Jürgen Wilhelm (Fa. Braun), Marita Friedmann (DRK), Hans Joachim Leibbrand (DRK) und Martina Maier (Kinderhaus Montessori)
 
 
Foto: Martina Fuß

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