Gemeinde Ottersweier

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Aktuelles aus dem Rathaus

Neuer Rast- und Spielplatz am Skihang Hundseck

Ottersweier setzt auf weitere Attraktivitätssteigerung des Bereichs um die Walderlebnisstation 
Ein Wildschweinrudel aus Holz, eine (Spiel-) Sprungschanze, spannende Info-Tafeln und eine urige Sitzecke zum Verweilen: Mit der Einweihung eines Rast- und Spielplatzes am Skihang Hundseck setzt die Gemeinde Ottersweier die „Revitalisierung“ des Bereiches weiter fort. Bei der Begrüßung der Gäste rief Bürgermeister Jürgen Pfetzer am Donnerstag in Erinnerung, wie die Gemeinde mit dem Institut für Landschaftsökologie und Naturschutz (ILN) 2001 zunächst über eine Machbarkeitsstudie in einen Prozess gestartet war, der eine sinnvolle Nutzung des Gebietes am ehemaligen Skihang zum Ziel hatte. Als wesentlichen Baustein des daraufhin entwickelten Konzeptes nannte er die Walderlebnisstation (WESO). „Sie erfreut sich größter Beliebtheit.“ Zudem habe man seinerzeit den Umbau des Sprungturms zum Aussichtsturm anvisiert, „zumal die LEADER-Förderkulisse dies als Startprojekt aufnahm“. Der Umbau sei vom Gemeinderat aus Kostengründen letztlich abgelehnt worden. „Beschlossen wurde 2017 aber der Rückbau der Liftanlage samt Talstation sowie die Einrichtung eines Skulpturenpfades und eines Rast- und Spielplatzes als Module, die die WESO ergänzen.“ 2018 sei die Skiliftanlage durch die Gemeinde, 2019 der Sprung- und Richterturm durch den Skiclub Bühlertal zurückgebaut worden.
Der Holzskulpturenpfad wiederum wurde 2019 von Motorsägekünstlern realisiert; der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord unterstützte die Gemeinde dabei mit Fördermitteln, wie Pfetzer weiter informierte. Auch der Förderantrag für den Rast- und Spielplatz sei vom Naturpark positiv beschieden worden. „Die Gesamtausgaben für dieses Modul liegen bei 23 000 Euro, die Förderung beläuft sich auf circa 12 000 Euro.“ Mit den Maßnahmen sei im Juni begonnen worden. Die Motorsägespezialisten Jürgen Echle, Rolf Sauer und Jürgen Linderer fertigten die Spielgeräte, außerdem waren laut Pfetzer die Firma Christel Keller, das Ingenieurbüro Welsch, der Bauhof Ottersweier und Michael Hug vom ILN an der Umsetzung beteiligt. Die WESO, so Pfetzers Fazit, habe dank der neuen Module „weiter an Wert und Attraktivität gewonnen.“ Hug skizzierte die Konzeption, bei der eine Kernfrage die nach der Zielgruppe gewesen sei. „Erreichen wollten wir etwa Familien, die sich den Komplex um die WESO selbst erschließen können, aber auch Gruppen, die Zugang zur Hütte erhalten, eventuell angeleitet von Revierleiter Klaus Vollmer. Auf ihn geht die Idee eines ‚Waldklassenzimmers‘ auch zurück.“ Der schrittweise modulare Aufbau habe sich bewährt. Dankbar sei er für den Appell der Gemeinde, immer erst ganz ohne Blick auf Kosten „kreativ zu sein“. Wichtiges Fundament für den Erfolg des Ganzen sei natürlich auch das gute Team, mit Jürgen Pfetzer als „Motor“ an der Spitze. Lobend erwähnte er zugleich Marianne Burger, die mit der Beweidung des Hanges für dessen Offenhaltung sorge. Projekte wie diese, schloss Hug, spielten in Zeiten der Entfremdung von Mensch und Natur eine immer größere Rolle. Ingenieur Michael Welsch erläuterte die Info-Tafeln, die sich der Natur im Höhengebiet sowie der Historie des Skihangs widmen und, im Eingangsbereich, auf die Module hinweisen. „Wir haben zum Beispiel Infos unter Klapptafeln versteckt, um eine gewisse Interaktivität zu erreichen.“ Christian Schütt vom Naturpark konstatierte: „Es ist toll, wie man hier schon die Kinder für die Natur sensibilisiert. Ich hoffe auf weitere spannende Projekte.“

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