Gemeinde Ottersweier

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Aktuelles aus dem Rathaus

Leeres Storchennest wartet auf Gäste

Zimmerei Kohler hat für Ottersweier ein Nest-Konstrukt gebaut, das nun auf dem alten Feuerwehrhaus ruht


Ein Sommerurlaub am Bodensee brachte Jürgen Pfetzer auf die Idee: Der Bürgermeister von Ottersweier sah dort, konkret beim Schloss Salem, zahlreiche Storchennester, für die ein Holzunterbau gerichtet worden war. Ein Versuch wäre so ein Angebot für die Tiere auch in seiner Gemeinde wert, befand er - und sandte Zimmerermeister Dieter Kohler sogleich ein Foto des Konstrukts.


Etwa ein halbes Jahr später haben Kohler und sein Team ein Storchennest aus Douglasienholz gebaut und der Gemeinde gratis zur Verfügung gestellt. Am vergangenen Mittwoch wurde es von Dieter Kohler gemeinsam mit den Zimmerermeistern Louis Kohler und Felix Schumann sowie der Freiwilligen Feuerwehr Bühl per Drehleiter auf das Dach des alten Feuerwehrgerätehauses neben dem Rathaus gehievt. Dort, zwischen Schornstein und Giebel gen Laufer Straße, wartet es nun auf „tierische“ Gäste. Pfetzer ist vor Ort, um die Aktion zu beobachten, und wirkt überaus erfreut. Er erklärt die Hintergründe: „Wir haben regelmäßig in Ottersweier, Hatzenweier und Unzhurst Störche. Vorletztes Jahr nistete darüber hinaus einer auf dem Dach des Rathauses Ottersweier, genau auf dem noch aktiven Kamin; das war brandschutzrechtlich sehr bedenklich.“ Der Storch hat sich im letzten Jahr dann auf der Dorfkirche angesiedelt. „Keine ideale Lösung“, befindet Pfetzer. „Man hatte jedenfalls Angst, dass das Nest abstürzt.“ Er hofft daher umso mehr, dass der Storch wiederkehrt und alternativ das Angebot auf dem Feuerwehrhaus annimmt.


Auch Josef Günther ist zugegen. Er betreut seit den 1990er Jahren Störche in der Region, beringt und beobachtet sie und reinigt die Nester. Seinen Schilderungen nach kehren Störche im Normalfall an die ihnen bekannten Orte zurück. „Wenn nicht, kann man davon ausgehen, dass ihnen etwas zugestoßen ist.“ Das hier, betont der Rentner, sei seine letzte „Amtshandlung“. In Zukunft, ergänzt Pfetzer, werde sich wohl ein „Storchenbeauftragter“ des hiesigen NABU um die Tiere kümmern. Der Platz direkt gegenüber vom Rathaus, resümiert der Bürgermeister augenzwinkernd, sei klasse, Sorge bereite ihm nur eins: „Wir haben in der Gemeindeverwaltung einige junge  Mitarbeiterinnen. Hoffentlich müssen nicht bald viele von ihnen in den Mutterschutz!“

Bürgermeister Jürgen Pfetzer (Zweiter von rechts) bei der offiziellen Übergabe des Storchennestes am Mittwoch (mit im Bild Louis und Dieter Kohler, Josef Günther und Felix Schumann, von links).
Bürgermeister Jürgen Pfetzer (Zweiter von rechts) bei der offiziellen Übergabe des Storchennestes am Mittwoch (mit im Bild Louis und Dieter Kohler, Josef Günther und Felix Schumann, von links).

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